Das Wort Inflation kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet frei übersetzt so viel wie Anschwellen. Bei einer Inflation schwellen die Preise an und der Wert des Geldes sinkt. Wenn die allgemeinen Lebenshaltungskosten eines Staates innerhalb eines bestimmten Zeitraumes immer weiter ansteigen, dann wird zwangsläufig auch die Geldmenge eines Staates erhöht. Diesen Zustand bezeichnet man als eine Inflation. Es kommt immer mehr Geld auf den Markt, das aber immer weiter an Wert verliert und von diesem Geld kann man letztendlich nichts mehr kaufen, da die Preise ja im gleichen Zeitraum immer mehr nach oben klettern. Um das zu verhindern, müssen die Zentralbanken wie zum Beispiel die Europäische Zentralbank versuchen, die Preise stabil zu halten. Die Zinsen werden gesenkt und die Banken bekommen mehr Geld von den Zentralbanken. Das soll den Kaufanreiz der Verbraucher langfristig steigern. Gibt es eine wirtschaftliche Hochkonjunktur, dann steigen die Zinsen und die Zentralbanken verleihen weniger Geld an die Banken, um eine Inflation zu vermeiden. Wer sein Geld auf einem Sparbuch angelegt hat und es dann zu einer Inflation kommt, der kann unter Umständen alles verlieren, denn die Zinsen steigen ständig an und das Geld wird mit der Zeit immer weniger wert, bis am Ende nur noch Papier übrig bleibt.